Freitag – Anreise & Programmänderung, Bellwald Bikepark und erste Trails
Frühstart! Um 05:45 Uhr machten wir uns, 13 motivierte Biker:innen, auf den Weg ins Wallis. Gegen 08:30 Uhr erreichten wir unser Ziel, das Hotel Alpenblick in Fieschertal. Aber das Wetter war alles andere als einladend, es war trüb und regnerisch. Da die Bedingungen für die geplante Tour noch nicht ideal waren warteten wir im Hotel Restaurant bei Kaffee und Gipfeli auf besseres Wetter und das kam gegen Mittag dann auch. Doch für die ursprünglich geplante Strecke wäre zu wenig Zeit übrig, folglich stellten wir das Programm spontan um, der Samstag wurde unser Freitag und umgekehrt. Kurz vor 12:00 Uhr ging es dann endlich los: Wir fuhren mit den Bikes zur Talstation in Bellwald und nahmen den Sessellift hinauf zum Restaurant Haasenstall. Um zirka 13:45 Uhr im Restaurant angekommen stärkten wir uns mit einem leckeren Mittagessen.
Nach der Pause, um zirka 14.30 Uhr, nahmen wir den zweiten Sessellift und landeten im Bikepark Bellwald. Die ersten Abfahrten wählten wir je nach Können: blaue und rote Trails. Bei der zweiten Runde wagten sich einige von uns auch an den rot-schwarzen Trail.
Danach wartete ein cooler Naturtrail auf uns, der uns zurück ins Hotel bringen sollte. Doch zuvor mussten wir uns noch mit einer kleinen Panne auseinandersetzen. Die Bremse eines Bikes musste repariert werden 😁
Nach einem erfolgreichen Tag und einem kurzen Apéro auf der Hotelterrasse liessen wir den Abend mit einem leckeren Abendessen ausklingen. Zur Wahl standen ein frischer Salatteller oder ein typisches Walliserplättli zur Vorspeise, und als Hauptgang gab es Raclette à discrétion. Der Schlummertrunk in der Hotelbar dauerte noch bis nach Mitternacht. Ein gelungener Start ins Bike-Wochenende!
Samstag – Hochalpines Abenteuer
Der Samstag begann etwas früher, als ursprünglich geplant, der Wecker klingelte bereits um 07:15 Uhr. Nach einem stärkenden Frühstück machten wir uns um 09:00 Uhr auf den Weg.
Zuerst fuhren wir einen kurzen Trail, und danach entschieden wir sich ein paar von uns, die steile Serpentinenpassage zu nehmen, eine echte Herausforderung! Mit der Luftseilbahn ging es weiter auf die Bettmeralp. Leider verloren wir zwei Mitstreiter aus den Augen: Der eine war zu eifrig beim Sightseeing und Fotografieren und der andere wartete auf ihn. Gemeinsam verpassten sie dann die Abzweigung. Ein Ortskundiger aus unserer Gruppe holte die beiden ab, sodass wir wieder alle zusammen waren.
Danach folgte der steile Aufstieg mit fünf Rampen, kein Zuckerschlecken! Eine kurze Kaffeepause bei der Bättmer Hitte war geplant, doch eine Ausreiserin zog es ohne Halt weiter bis zur Fiescheralp, oder besser gesagt, zum Kuhstall wo alte Erinnerungen aufkamen 🤣 So entschlossen wir uns, den Halt kurzerhand ins Restaurant Alpina zu verlegen. Unser Guide Chlöisu managte diese Umorganisation wie immer souverän.
Nach einem weiteren Aufstieg und einen Tunnel, kamen wir zu unserem Mittagessen in der Gletscherstube am Märjelensee. Der Ausblick auf die Gletscherwelt (Fieschergletscher) war einfach grandios, und das Mittagessen tat der Sache gut.
Nach dem Mittagessen nahmen wir einen anspruchsvollen, teilweise ausgesetzten Trail, den wir alle, mehr oder weniger, ohne Probleme meisterten. Bei der Bergstation Kühboden teilten wir uns in zwei Gruppen auf. Jede Gruppe hatte die Wahl zwischen zwei wunderschönen, aber technisch anspruchsvollen Trails zurück ins Tal.
Am Abend um 19:00 Uhr sassen wir wieder zusammen beim Abendessen. Der Schlummertrunk in der Hotelbar war diesmal etwas kürzer, schon vor Mitternacht machten die Letzten Feierabend.
Sonntag – Hochtour mit Gletscherblick
Der Sonntag begann um 08:30 Uhr mit einem Zug von Fiesch nach Oberwald, bevor wir mit dem Postauto die Furkapasshöhe erreichten. Von dort aus starteten wir einen der schönsten Trails des Wochenendes: Ein wunderschöner Trail führte uns zum Aussichtspunkt auf den Rhonegletscher. Wir fuhren weiter über den Schlangentrail und einen Waldweg bis zum Restaurant Hungerberg, aber leider war es dort wegen Umbau geschlossen.
Glücklicherweise fanden wir schnell einen Alternativstopp, im Beitzli Gommer Treff in Ulrichen. Nach einem kleinen Snack fuhren wir weiter den Bikeweg entlang des Bachs und genossen die Landschaft. Am Ende teilten wir uns nochmal auf. Die einen nahmen die Hauptstrasse, die anderen wählten den Bikeweg mit einer Hängebrücke.
Für alle, die noch nicht genug hatten, gab es einen abschliessenden, kurzen Trail von Bellwald nach Fieschertal, bevor wir unsere Bikes verluden und uns gegen 15:45 Uhr zum letzten Apero des Wochenendes trafen.
Fazit
Ein rundum gelungenes Bike Weekend, bei dem wir nicht nur jede Menge Action und Herausforderungen erlebten, sondern auch viele tolle Momente zusammen teilten. Das Wetter spielte grösstenteils mit und selbst als es mal zu kleinen Hürden kam, sei es durch das Verpassen einer Abzweigung oder eine Panne, meisterten wir diese in typischer Bonehead Bikers Manier souverän.
Ein riesiges Merci an unseren Guide Chlöisu, der uns nicht nur sicher geführt, sondern auch die spontane Umorganisation an den ersten beiden Tagen perfekt gemeistert hat.
